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Der Versuch Website und Blog für Google schneller zu machen

8 Kommentare

Nachdem letztens nochmal das Gespräch auf Google PageSpeed Insights aufkam, hab ich mich ein wenig mit der Performance dieses Blogs hier befasst und war erstmal erschrocken über den Insight-Anfangswert, der so um die 50 lag. Sowohl für die mobile als auch für die Desktop-Ansicht. 100 ist der wohl mit WP kaum zu erreichende Bestwert, aber laut einiger Artikel sollte man möglichst 85 erreichen.

Google PageSpeed Insights

Google PageSpeed Insights

 

Bei näherem Hinsehen und Durchforsten der Empfehlungen, war aber auch schnell klar, wie diese miese Bewertung zustande kam. Zu große, schlecht komprimierte Bilder. Unkomprimierte CSS und Javascript-Dateien. Und von allem dank der Plugins eh zuviel. Also zuviele Javascript und CSS-Dateien, die geladen werden müssen.

Ziemlich einfach war es, das Problem mit den Bildern zu lösen, zumindest für die aufgelisteten bestehenden Bilder, die laut Google noch komprimiert werden könnten. Diese hab ich runtergeladen und lokal mit ImageOptim komprimiert, dann wieder hochgeladen. Damit bei zukünftigen Uploads die Bilder direkt in akzeptablen Größen vorliegen muss ich noch was tun, hatte da mal irgendwo ein Plugin verwendet. Optimus? Das Teil von TinyPNG?  Weiß nicht mehr, aber bei der Gelegenheit auch direkt nochmal mit adaptive vs responsive beschäftigen. Siehe auch alter Blogpost von Luca.

Javascript-Dateien ließen sich mit JavaScript Compressor und CSS Dateien z.B. mit CSS Compressor crunchen.

Was nicht wirklich funktioniert hat, oder einfach nichts gebracht hat waren Plugins wie Autoptimize oder W3 Total Cache. Damit lief teilweise JS-Kram wie Lightbox und Embeds nicht mehr. Mag sein, dass man das mit viel Gefummel hinbekommt, darauf hab ich aber momentan keine Lust mehr.

Die .htaccess Datei hab ich für Browser-Caching und Komprimierung um folgende Zeilen erweitert:

<IfModule mod_expires.c> 
 ExpiresActive ON 
 <FilesMatch "\.(gif|png|jpg|jpeg|ico|css|js)$"> 
 ExpiresDefault "access plus 1 week" 
 </FilesMatch> 
</IfModule>

<IfModule mod_deflate.c>
AddOutputFilterByType DEFLATE application/atom+xml \
 application/javascript \
 application/json \
 application/rss+xml \
 application/vnd.ms-fontobject \
 application/x-font-ttf \
 application/xhtml+xml \
 application/xml \
 font/opentype \
 image/svg+xml \
 image/x-icon \
 text/css \
 text/html \
 text/plain \
 text/javascript \
 text/x-component \
 text/xml
</IfModule>

Das hat auf jeden Fall ein paar weitere Punkte und Schnelligkeit gebracht.

Jetzt werden u.a. noch externe Scripte bemängelt, die ich nicht beeinflussen kann (facebook, OneSignal, Google Analytics). Facebook brauch ich gar nicht, mal sehen wo ich das noch killen kann.

Die Antwortzeit des Servers bekomme ich bei Uberspace bestimmt auch nicht so ohne weiteres verbessert. Aber ich finde es auch okay so wie es ist.

Mit diesem Code z.B. in der footer.php bekommt man raus, wie lange das Rendering der Seite gedauert hat und wieviel Speicher benötigt wurde.

<?php
echo '<!-- ';
echo 'queries: '.get_num_queries().'//';
echo 'Page generation took: '.timer_stop().'//';
echo 'MB Peak Memory Used: '.round(memory_get_peak_usage() / 1024 / 1024, 3);
echo '//-->';
?>

Und da kommt bei mir für die Startseite des Blogs: 41 Queries, 0,4 Sekunden, 12MB. Ist doch top?!

Eigentlich sollte das hier so ne Art Anleitung oder Empfehlung werden, da ich aber selbst mit einigen Knackpunkten nicht weiterkomme, hau ich den Beitrag jetzt mal mit ein paar offenen Fragen raus. Mit WordPress scheint mir das wirklich nicht so einfach zu sein.

 Habt ihr Empfehlungen? Erfahrungen oder Gedanken dazu? 
 

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  1. Da bist du auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

    Viel Potential steckt eigentlich in den verwendeten Plugins. Die bringen schon schon mal viel Müll mit.

    Viel Luft hast du auf jeden Fall bei den zu ladenen Ressourcen. 51 Ressourcen bei nur 750Kb ist kein gutes Verhältnis.

    Antworten

  2. Habe heute Nachmittag, dank Dir, auch mal ein wenig rumoptimiert. Ein paar Plugins rausgeschmissen und ein bisschen an der .htaccess geschraubt. Vorher 70, danach 85/100. Schon mal nicht schlecht. Mal schauen, ob Google jetzt applaudiert 😉

    Antworten

  3. Pingback: KW 19-16 - Pizza Show und PageSpeed - Das Leben des boerge3.0

  4. Hi,

    Plugins reduzieren ist immer eine gute Idee. Ansonsten haben sich hier (teilweise) bewährt:
    – EWWW Image Optimizer
    – WP Smush
    – BWP Minify
    – WP Super Cache

    Die Caching Plugins sind so eine Sache – da muss man fast alle ausprobieren, um das richtige mit der richtigen Konfiguration zu finden, Fleißarbeit.

    Das A und O ist aber ein schneller Server.

    Antworten

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