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Nur mal kurz: Warum ich Google+ mag

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16.2.2013: Im Zuge dessen versuche ich jetzt mal ein paar alte Artikel von Posterous zu WordPress zu kopieren. Bin nicht sicher, ob das dann im Feed auftaucht usw. Wir werden sehen.

28.02.2012: Schade, dass Google+ immer wieder in Frage gestellt wird. Auch von den großen Blogs und Medien, wodurch sich viele zu sehr beeinflussen lassen, anstatt sich selbst eine Meinung zu bilden. Für mich ist das Ding echt gelungen und wird ständig besser. Ich vergleiche es aber auch nicht mit Facebook sondern eher mit twitter und einem eigenen Blog. Und da liegt es für mich genau dazwischen.
Kein Micro-, sondern Mediumblogging, oder wie auch immer. Nicht so eingeschränkt von der Zeichenzahl, nicht der totale Overkill an Kurznachrichten im Sekundentakt wie bei twitter und facebook. Und gleichzeitig die Möglichkeit Beiträge mit Bildern, Videos etc. sehr einfach anzureichern. Ohne den Aufwand beim „echten Bloggen“ z.B. über WordPress, wo man hin und wieder doch HTML-Kenntnisse anwenden muss. Dauert im Zweifel einfach länger.

Ich ertappe mich beim Schreiben eines Artikels im Blog immer wieder dabei zu denken ich muss eine Art „Werk“ draus machen, es möglichst vollständig, sauber, schick publizieren. Jeder Link muss stimmen, die Rechtschreibung sollte okay sein. Eher formell als locker flockig. Eher mehr als nur mal schnell. Bei Google+ ist das für mich nicht so, momentan.

Aber ich arbeite ja eh noch daran, wo ich zukünftig wie und in welcher Form wem was mitteilen will. Ich möchte die Menschen mit den Infos erreichen, die sie interessieren und nicht mir Dingen nerven, die sie nicht sehen wollen. Google+ und Facebook ermöglichen mir das über Kreise und Listen. Ich würde allerdings auch gern wieder mehr bloggen, aber eben zwangloser, freier, kürzer, und warscheinlich auch wieder in einem selbstgehosteten WP-Blog (Danke für den Gedanken Nicole). Aber grade die Einfachheit von Google+ hält mich warscheinlich derzeit davon ab, wie es seinerzeit Posterous tat. Letzteres macht mich seit einiger Zeit nicht mehr glücklich.

Ach ja… *seufz*, letztenendes war ich auch immer jemand, der gepredigt hat „content is king“ und damit wäre es eigentlich (eigentlich!) egal wo dieser Content wie vermittelt wird. Aber: Es soll ja auch Spaß machen und nützlich sein. Beim Schreibe und beim Lesen, … oder?

Ursprünglich veröffentlicht am 28. Februar 2012 auf posterous.
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