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Jetzt keine Zeit, les ich später vielleicht

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pocket - früher Read It Later Kaum hab ich alles auf Readability umgestellt, direkt oder über Umwege, kommt Read It Later in neuem Gewand und mit neuem Namen daher, kostenfrei sogar. Nie hat man Ruhe… Pocket heißt der Spaß jetzt. Die beiden und Instapaper sind wohl die populärsten Jetzt-keine-Zeit-les-ich-später-vielleicht-Dienste, obwohl ich persönlich diese immer nur zum Zwischenspeichern nutze, nicht wirklich um darin zu lesen.

Zwischenspeichern insofern, dass ich z. B. unterwegs beim Pendeln den Reeder auf dem iPhone leermache und interessant klingende Artikel oder Links aus tweetbot an Readability schicke um sie am Mac zu lesen oder irgendwie weiterzuverarbeiten, zu bookmarken, zu empfehlen oder sonstwas. Sehr selten, dass ich am iPhone ganze Artikel lese – es sind immerhin zwischen 200 und 500 Einträge im Google Reader pro Tag. In Apps, die Readability nicht direkt unterstützen – Osfoora for Mac z.B. – gehe ich über Read It Later, pardon Pocket und hole mir über den RSS-Feed und ifttt die Artikel automatisch zu Readability, damit ich nicht dafür noch mehrere Dienste checken muss. In Chrome hab ich nen Shortcut (CTRL+ALT+R). Das klappt eigentlich ganz gut so. Außer, dass mir immer noch eine Möglichkeit fehlt von Google+ Artikel dorthin zu schicken, vor allem von unterwegs.

Readability wurde Tool der Wahl, weil mir die Oberfläche im Browser besser gefiel als bei Instapaper oder dem alten Read It Later. Mal sehen ob das so bleibt, denn die iPhone-Oberfläche von Pocket gefällt mir sehr gut und die Weboberfläche ist auch ganz nett mit tagging und so (Screenshots unten). Ich hab langsam aber auch keine Lust mehr ständig zu wechseln. Antesten ist cool, aber Prozesse ändern nervt. Ihr erinnert euch vielleicht an mein Schaubild, das ich übrigens mal aktualisieren müsste…

Wie macht ihr das denn? Für glückliche iPad- oder sonstige Tablet-Besitzer ist das bestimmt nochmal ‘ne Ecke interessanter. Im Bett lesen und so…

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  1. Bin alter Instapaper Nutzer. Früher mehr als Sackgasse, inzwischen lese ich viel am iPhone, gerade wenn es irgendwo Wartezeiten oder ähnliches gibt. Auch im Bett finde ich es recht angenehm, gerade im Nachtmodus erzeugt es auch wenig Helligkeit und man kann noch etwas schmökern, wenn der Partner schon schläft. Designmäßig ist es nicht so toll, aber da ich die meiste Zeit im Vollbildmodus lesend verbringe und die Schrift angenehm ist, verkraftbar. Hauptgrund mich damals dafür zu entscheiden, war die breite Integration und Klarheit worum es geht.
     
    Bei Readability habe ich noch immer etwas Schwierigkeiten sie zu durchschauen. Es geht um Entlohnung, um bessere Leseexperience und automated Micropayment. Spannend aber für mich noch zu unsicher. Wohin geht die Reise? Der Konflikt mit Instapaper hat da nicht wirklich geholfen.

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  2. Ich lese alles mit dem Reeder und mit Readability. Ist für mich derzeit die optimale Lösung und beide Apps machen richtig Spaß. Pocket sieht nicht schlecht aus aber ich hab grad keine Lust, schon wieder was anderes zu probieren bzw. zu wechseln. Und ja: abends im Bett die tagsüber gesammelten Artikel lesen ist Pflicht. :)

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  3. Ich habe gestern auch irgendwo von Pocket gelesen und kam gleich wieder ins grübeln. Testen, ja, nein, vielleicht sogar besser, mist. Im Moment nutze ich auch Readability (u. Reeder), sieht einfach schick aus,a ber jetzt Read it Later äääh Pocket eben auch. Hmmm.
     
    Wie immer, ich schau es mir an. dann muss eben wieder ifttt ran und alles zu Readability rüberschaufeln, falls ich es mir anders überlege, oder wieder was anderes erscheint, oder so … ;)

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  4. Ich nutzte auf dem Mac Reeder und unter Android die gute Google Reader App. Ich lese viele Artikel sofort und die, die ich jetzt nicht lesen will oder kann habe ich direkt zu Read it Later (jetzt natürlich Pocket) gesendet und später gelesen. Und dort versuche ich die auch zu lesen. Z.B. lese ich öfters Artikel morgens im Zug zur Arbeit.

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    •  @obstschale Nutzt du unter Android zufällig die G+ App? Gibt es dort eine Möglichkeit Einträge “für später zu markieren”? Danke für den Kommentar! 

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      •  @assbach Ich benutze zwar die G+ App, aber ich markiere keine Einträge zum später lesen. Habe dafür noch keine Notwendigkeit gesehen. Und so spontan habe ich auch keine Möglichkeit gefunden. Kann man aber nicht beim Teilen eines Beitrag eine eMail Adresse angeben? Könnte man da nicht den Beitrag z.B zu Evernote o.Ä. schicken?

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  5. Für Texte, die ich später lesen will, verwende ich Instapaper und lese dann bei Gelegenheit am iPhone, iPad, oder am Kindle. Die Kindle-Features waren für mich auch ausschlaggebend für die Entscheidung.
    Für alles, was aber kein Text ist, habe ich noch keine optimale Lösung für mich gefunden. Pocket gefällt mir auf den ersten Blick nicht besonders. Werde aber noch ein bisschen testen.

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  6. Seit dem Erscheinen der iOS-App für Readability bin ich vollends umgestiegen. Wenn eine App Readability nicht direkt unterstützt, sende ich mir die Artikel als Mail dorthin. Ich finde sowohl die Webversion als auch die iOS App sehr gelungen. Ich lese gern am iPhone oder am iPad beim Fernsehen – da reicht es ja meist, mit einem Ohr hinzuhören, unterwegs oder im Bett.
     
    Pocket finde ich jetzt für iOS ganz nett und habe es mal zur Probe installiert um Dinge zu sammeln, die ich dem Göttergatten zeigen will. Genau dafür hab ich nämlich noch nix gefunden. Und irgendwie sammelt sich da über die Tage auch gut was an ;-). Die Webapp von Picket finde ich immer noch eher hässlich, wenn auch praktisch.
     
    Feeds lese ich am Mac in Reeder und unter iOS mit Flipboard. Da kann ich nämlich Flickr- und Instagram-Fotos auch in hübsch browsen und sogar herzen/kommentieren.
     
    Für das G+ Problem habe ich leider auch keine Lösung.

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    •  @pixelgraphix Das ist eine interessante Sache, du willst also quasi Artikel oder “Fundstücke” nicht nur für dich sondern auch mit Vertrauten teilen, aber eben nicht public? Quasi eine Family-Sammelbox? Ich überleg mal was. 

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    •  @pixelgraphix ich weiß nicht ob das in deinen Workflow passt aber ein Weg wäre vllt über ifttt alle in Readability favorisierten Einträge per Email an deinen Mann zu schicken (oder wohin auch immer)?! http://d.pr/i/1uC7 

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      •  @assbach Ja, das wäre zusätzlich ne gute Sache. Was bei Pocket ganz nett ist, ist die Video- und Fotounterstützung. Denn so etwas wie z.B. das IKEA Video von gestern will ich ja wieder nicht in meinem Readability haben ;-). Oder “lustige” Bilder, die ich bei Twitter abgreife. Ich könnte allerdings Readability dazu bringen, die Favorites auch zu Pocket zu schicken. Dann würde alles dort landen. Für so Kleinigkeiten ne Mail zu senden, empfinde ich als zu viel Noise, denn es sind meist Dinge, die man sich nebenbei in einem Rutsch anschauen kann – aber nicht muss. Mails sind für mich irgendwie wichtiger. Hm, ich bin kompliziert ;-).

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        •  @pixelgraphix nene, ich versteh schon. Was ich nicht checke ist, warum bringt Pocket dir Vorteile beim Austausch in der Family? Sonst wäre vllt eine ganz andere Idee: Clipboard, bolt, springpad ?! 

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        •  @assbach Ach das ist jetzt einfach nur Spieltrieb weil die App neu ist und ich sie Zuhause auf dem iPad installiert habe. Außerdem können die Links dann weg und ich habe sie nicht in meinem eigenen Zeugs. Mehrere Accounts in anderen Apps sind scheinbar zu “kompliziert” für unsere Familie.

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  7. Mir ist Pocket/Read It Later wesentlich lieber, da mehr von ‘meinen’ Seiten unterstützt werden, wo Instapaper Probleme macht.

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  8. Mir ist Pocket/Read It Later wesentlich lieber, da mehr von ‘meinen’ Seiten unterstützt werden, wo Instapaper Probleme macht.
     

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  9. Instapaper ist meine Wahl. Readability ist bei mir übrigens nur deshalb rausgeflogen, weil mich als Nicht-Kindle-Besitzer der riesige Addon-Button gestört hat. (Okay, und weil nicht genug Apps Readability unterstützen.)

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    •  @drikkes bei mir sinds nur zwei, die es nicht unterstützen, osfoora und zite. aber da geh ich über ifttt wie gesagt. 

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  10. Pingback: Links vom 19. April 2012 | koblow.com

  11. Louis vuitton sent their fall/winter 2012/2013 collection down the Milan Fashion Week  runway today and it featured a much darker, more gothic and vampire-like color palette  than what was shown by the iconic design house for fall 2011. One year ago <b><a href=”http://www.louisvuittonhandbagsol.net”>louis vuitton Handbags</a></b>  showed bright colors and blocked them together, helping to explode the current color  blocking trend. For fall 2012, Gucci moved away from the trend they started and let  black rule the runway.

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  12. Bin momentan bei Pocket gelandet. Habe ‘ne Weile gebraucht, aber mittlerweile gefallen mir die iOS-Apps von Pocket am besten. Aber noch wichtiger, die Mails an Pocket kommen auch an, dass hat leider bei Readability in letzter Zeit nicht so geklappt, bei mir jedenfalls.

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