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Jemand stirbt – was passiert mit seinen Online-Profilen?

… oder was sollte passieren? Aus Sicht der Website-Betreiber und der Familien und Freunde, des Netzwerks. Das ist eine ernstgemeinte Frage, die ich mir stelle aus gegebenem Anlass. Jemand aus meinem Facebook- und Ipernity-Netzwerk ist verstorben.

Account schließen, ohne Hinweis was passiert ist?
Account schließen aber vorher informieren was passiert ist?
Account so belassen wie er ist?
Account wird durch einen Angehörigen oder Vertrauten weiterbetrieben?
Unterscheidet sich das je nach Plattform und den Menschen im Netzwerk?

Es scheint Bedarf zu bestehen noch ein letztes Wort zu hinterlassen, ich kann das verstehen, vor allem wenn es so unverhofft passiert. Kann mir aber auch vorstellen, dass einige eher rational Denkende das krank und unrealistisch finden. Auf der anderen Seite: als vor einiger Zeit ein Kollege von mir starb wollte niemand von uns ihn aus dem Firmenadressbuch löschen, wir fanden das irgendwie makaber.

Ich würde gerne eure Meinung wissen, wenn ihr sie teilen wollt.

Rest in Peace Roger!

Hinweis vom 03.03.2012: Ich musste leider die Kommentarfunktion abschalten. Irgendwie vertragen sich livefyre und dieser Beitrag nicht. Sobald ich es anstelle wird der gesamte Artikel nicht mehr geladen. Sorry, grade bei diesem Beitrag. :(

34 Kommentare

  1. Schwierige Frage.
    Ich denke, das muss von Fall zu Fall und vor allem von Netzwerk zu Netzwerk entschieden werden. Ich fände es bei einem “relativ” persönlichen Netzwerk wie Facebook oder einem der *VZ’s eine kurze Nachricht an alle “Freunde” ok, bei anderen jedoch wiederum nicht. Ist so pauschal nicht zu sagen. Bei Ipernity bietet sich ja ein jpg- Abschiedsgruß an, wie auch immer der aussehen mag.
    Für alle Accounts finde ich es wichtig, dass nur diejenigen diese Meldung sehen können, die auch vorher schon befreundet waren. Ob das geht weiß ich nicht.
    Alles in Allem ein wirklich heikles Thema, und allen wird man es sowieso nie rechtmachen können.

    • Danke dir, bei Facebook wird schon viel kommentiert auf dem (geschlossenen) Profil. Ich finde das okay, man sieht, dass die Freunde wirklich Bedarf haben sich zu äußern, es geht ja nicht darum es jemandem recht zu machen, sondern auch wie man sich selbst dabei fühlt und damit umgeht. Allerdings muss ich dazusagen, dass es sich um einen Amerikaner handelt und die Amis gehen mit dem Teilen und Mitteilen ihrer Gefühle anders um als wir Deutschen.

  2. Darüber habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Ich besitze eine schöne Passwörter Verwaltung und diese würde ich einer Person meines Vertrauens, welche vorzugsweise im Web aktiv ist, zu kommen lassen. Ich bin der Meinung Blogs bzw. Microblogs sollten bestehen bleiben. Andere Profile wie zum Beispiel XING, last.fm, etc. sollten wenn möglich gelöscht werden. Die sind Anderen nicht von Nutzen, außer sie wollen Infos über mich oder mit mir in Kontakt treten. Was nach dem Ableben etwas schwer sein dürfte.

    Bin mir noch unschlüssig wie ich meiner Vertrauensperson mein “zweites” Leben zu kommen lasse. Hinterlege ich ein Art Testament für mein MacBook + Passwort? Ich weiß es nicht.

    Gruß Alexander

    • Stimmt, das ist ja nochmal ein anderer Blickwinkel, wenn es um das eigene Leben bzw. Tod geht. Dazu hatte ich auch schon ähnliche Gedanken wie du. Könnte den Verbliebenen jedenfalls in irgendeiner Form helfen Fragen zu beantworten, so morbide das auch klingen mag…

  3. eine ganz interessante fragestellung – und eine passende antwort habe ich nicht parat….

  4. schwierig. Vorallendingen da nicht jeder weiss, wer wo nen Profil hat. Also von meiner Familie könnte das niemand beantworten. Schliessen wäre das eine. Eine Mail an alle Freunde vielleicht, oder ein öffentliches Statement auf der Userseite, Blog, etc.

    • Ja, aber was ist zb aus Sicht von Facebook, was machen die? Schließen wenn sie es erfahren? Nur auf Zuruf? Ist denen warscheinlich vollkommen egal aber … was ist mit dem Datenschutz-Thema generell?
      Ich werd auch Christian Conti mal fragen (Ipernity Team) wie er dazu steht.

  5. Darüber habe ich auch schon sehr sehr oft nachgedacht. Im Idealfall würde meines Erachtens überall der Vermerk auftauchen, dass man gestorben ist, und die Profile nach einer Verjährungsfrist (5-10 Jahre) automatisch gelöscht werden. Wer es nach der Zeit noch nicht mitbekommen hat, muss es wohl auch nicht mehr mitbekommen.

    Dazu müsste man eine solche Funktion (Marker setzen und nach x Jahren automatisch löschen) aber auch erst mal in allen Netzwerken implementieren. Noch ist die ganze Sache kein Problem, da die Nutzer jung sind, aber in ein paar Jahren, wenn jeder der stirbt Adressen, Profile u.ä. hinterlässt, ersticken wir in “toten” Daten (verzeih mir den hier leider doppeldeutigen Ausdruck). Außerdem würden dann allmählich auch Namen und Adressen in akzeptabler Länge knapp.

    Ein größeres und viel naheliegenderes Problem ist das Ausfindigmachen der Profile. Wer bei mir mitbekäme, dass ich tot bin, hätte keine Ahnung wo ich im Internet Profile habe. Alle die ich im Internet kenne würden hingegen mein Verschwinden nicht bemerken, oder – wenn doch – sich nichts dabei denken. Wieso auch? Man rechnet ja nicht damit.

    Da hilft nur die Idee von Alexander: Eine Datei mit allen Adressen, Zugängen und Passwörtern hinterlassen. Das ganze am besten noch mit einer Erläuterung, WO auf der Seite eine Nachricht hinterlassen werden kann. Im anscheinend naheliegenden Plauderkasten des StasiVZ wäre die Nachricht beispielsweise nach kurzer Zeit wieder verschwunden, und somit nutzlos.

    Art und Text der Nachricht sollte man meiner Meinung nach den Hinterbliebenen überlassen – je nach den Todesumständen könnte das sonst zu merkwürdigen Konstellationen führen.

    Was meines Erachtens in jedem Fall zu vermeiden ist, ist eine Fortführung des Profils. So was geht gar nicht. Da schauerts mir regelrecht.

  6. Ich finde ja immer noch, dass die Betreiber von Online-Communities in regelmäßigen Abständen einen Bestätigungslink (einmal pro Halbjahr) verschicken sollten. Wird zum wiederholten Male nicht auf diese Bestätigung reagiert (z.B. nach dem dritten Mal) sollte das komplette Profil gelöscht werden. Wieso sollen damit die Angehörigen bzw. Hinterbliebenen “belästigt” werden. So ein Ereignis ist eh’ schlimm genug. Aber dann auch noch zu verlangen, dass diese sich um die Schließung sämtlicher Account kümmern müssen, nur um das WWW zu “bereinigen” finde ich schwierig.

    • mhm, ist ne Idee aber dann würde ich ja halbjähllich 600 Mails nur wegen sowas bekommen :D obwohl, das würde das löschen vereinfachen. oft findet man ja selbst nicht mal ne möglichkeit seinen account zu löschen. liegt wohl daran, dass viele betreiber die daten einmal für sich und werbezwecke nutzen wollen, wenn sie sie erstmal haben.

  7. Wirklich ein schwieriges Thema und ich denke, eine allgemeingültige Lösung gibt es dafür nicht. Ich habe auch alle meine Benutzerdaten aufgeschrieben um meinen Hinterbliebenen die Möglichkeit zu geben, die Accounts zu bedienen/ zu löschen. Wichtig ist das in meinen Augen vor allem für Accounts, wo auch finanzielle Verpflichtungen bestehen.
    Aber einfach dürfte das für Hinterbliebene nicht sein, nach dem Tod eines Verwandten dann auch noch dessen digitale Hinterlassenschaften zu beseitigen. Immerhin haben diese auch einen Erinnerungswert. Ich würde mir z.B. für meinen Flickr-Account und für meinen Fotoblog wünschen, dass diese bestehen bleiben, evl. mit einem entsprechenden Hinweis.

    Naja, schwieriges Thema. Könnte man sicher ewig drüber diskutieren. Ich finde es gut, dass du das hier angesprochen hast.

    • Das stimmt, das kann man ewig diskutieren, Danke für deinen Kommentar. Erinnert mich an den Tod eines guten Freundes vor ein paar Jahren. Er hat einen Haufen Fragen hinterlassen mit seinem Selbstmord und wir wären froh gewesen, wenn wir vielleicht durch Accounts ein paar Antworten hätten finden können.

      Ich hatte damals auf assbach.de ein Forum, wo viele meiner Freunde sehr aktiv waren. Als er dort etwas hinterlies, dass nach einem Abschied klang, ging natürlich dort die Diskussion los. Ich habe das aber auch so belassen, weil es allen half darüber zu reden. Er hätte das auch gewollt. Sein Account wurde auch nicht gesperrt. Es wusste jeder bescheid, wir haben ihm dort sogar zum Gebrutstag gratuliert etc. Klingt komisch, aber es half uns irgendwie damit klar zu kommen, und eine Form von Verbindung aufrecht zu erhalten.

  8. Ich kann / möchte keine Lösung vorschlagen, da ich es in der Tat für eine sehr intime Angelegenheit halte, bei der ich mir selbst sehr unsicher wäre wie ich zu verfahren hätte. Also enthalte ich mich einfach Mal.
    Hier aber ein Hinweis auf ein neues Geschäftsmodell das mit dem Verbleib von Social-Network-Profilen zusammenhängt: http://www.legacylocker.com/
    Es muss jeder selbst entscheiden was er davon hält.

  9. Da zeigt sich mal wieder wie jung dieses Internet eigentlich ist. Es wird einfach zu wenig gestorben als dass diese Fragestellung ernsthaft jemanden interessiert. Aber Recht hast du allemal. Was passiert dann… Was passiert wenn du in der Seniorenresidenz deiner Wahl (oder der Wahl deiner Kinder) hin- und hervegetierst? Sind deine Kinder – solltest Du nicht mehr alle beisammen haben – dich rechtlich wie auch im Internet vertreten dürfen? Das Netz ist gerade mal 20 Jahre alt und jeder von uns nutzt es täglich und selbstverständlich. Dass die Rahmenbedingungen für ein “richtiges” Leben im Netz nicht gegeben sind, dafür ist dein Blogeintrag bezeichnend. Aber hey… wir schustern und das schon irgendwie zurecht damit es am Ende passt. So funktioniert doch die ganze Entwicklung im Netz. Wenn die Silversurfer langsam anfangen wegzusterben wird man sich wohl seine Gedanken dazu machen. Bis dahin bleibt das aber noch Forschungsgegenstand.
    Das wäre doch klassisches Aufgabengebiet von Identity Management (!= Social Network) – aber wer von uns nutzt das schon privat? Der openID-Ansatz geht hier schon in die Richtung, weist aber lediglich den Weg. Das Ende wird aber auch das nicht sein. Das Thema war übrigens Kandidat für meine Masterarbeit… mal so nebenbei erwähnt.
    Abschließend: Ich bin mir sicher, dass da schon Forscher verschiedener Wissenschaften dran sind. Wir brauchen sowas irgendwann mal – spätestens wenn wir den digitalen Löffel abgeben (downgraden?!). So lange können wir dankbar dafür sein, dass sich überhaupt mal jemand sowas fragt!

  10. Den Fall hatte ich vor 1 Jahr auch. Ein Kollege verstarb und sein XING-Profil leuchtete immer wieder in den Empfehlungen auf oder wurde mir auf anderen Seiten als “Gemeinsame Kontakte” angezeigt. Ich bin generell dafür, den Toten ihre Ruhe zu lassen und nicht der ganzen Welt mitteilen zu müssen, was passiert ist. Die, die die Person wirklich kannten, wissen eh Bescheid. Die, die es interessiert, wieso nichts mehr passiert können ja rumfragen. Weiterbetreiben oder n großes Mahnmal errichten macht es den Angehörigen auch nicht gerade einfacher. Asche zu Asche eben.

    • Das ist nicht unbedingt so, weil wenn einige nahe Freunde vielleicht “nur” Online-Kontakte von anderen Kontinenten sind, die zu den anderen Freunden “im echten Leben” keinen Kontakt haben/hatten erfahren sie nie was passiert ist. Kommt auf die Umstände an wohl.

  11. Vor ein paar Tagen hatte ich auch so einen Fall. Ein etwas älterer Blogger ist verstorben. Da er ziemlich regelmäßig geschreiben hat, wurde ich den Kommentaren nachgefragt, was los sei. Letztendlich kam dann raus, das er verstorben ist. Das Blog besteht weiterhin, und die Frau hat mit dem Netz nichts am Hut. Bleibt wohl alles im Netz, so wie es jetzt ist.

  12. Bei den Opfern von Winnenden hat Herr VZ das glaub ich selbst in die Hand genommen. Die haben die Profile recht schnell gelöscht. Ich weiß allerdings nicht, ob die Polizei da ihre Hände mit im Spiel hatte. Ist sicher auch eine andere Situation, denn hier bediente sich ja die Presse aus den Profilen.

    Das Thema ist generell schwierig. Ich weiß nicht, ob ich meine kompletten Spuren hier im Netz löschen lassen möchte, wenn ich gestorben bin. Aber öffentliche Profile vielleicht schon. Alleine um z.B. online einfach Verwirrung zu vermeiden.

    • Eigentlich ist mir das ziemlich wurscht, was passiert wenn ich tot bin. Allerdings weiß ich nicht, was meine Angehörigen darüber denken. Nicht jeder teilt dem Netz eine derartige Wichtigkeit zu, wie wir es vielleicht tun. Kann also sein, dass wir die Einzigen sind, die daran einen Gedanken verschwenden.

  13. Es sollte vielleicht auch darauf ankommen, wie jemand gestorben ist. Zum Beispiel bei Gewalttaten, wie aktuell “Winnenden” sollten die Profile von Opfer(n) und Täter gelöscht werden, um “nichtpassende” Kommentare zu vermeiden.

    Bei natürlichen Todesursachen sollte man vielleicht das Profil “einfrieren” und nur noch Kommentare offen lassen, damit sich Freunde, Bekannte, etc. verabschieden können. Wobei ich Profile in Business-Netzwerken komplett löschen würde.

    Vielleicht kann man oder sollte man sogar diese Entscheidung komplett den Hinterbliebenen überlassen.

    Persönlich muss ich @Ad da über mir Recht geben, was mit meinen Profilen passiert, ist mir eigentlich auch egal … hmmm oder auch nicht, so bleibt wenigstens ein sichtbarer Teil von mir bestehen.

    Aber vielleicht denkt man auch ganz anders, wenn es im näheren Umfeld passiert, quasi learning bei doing extreme …

    … schwieriges Thema.

  14. Ich habe darüber schon mehr als einmal nachgedacht. Schließlich kann es jeden jederzeit treffen. Und meine Familienmitglieder wüssten nicht mal, wie sie einen Blogeintrag verfassen sollten, geschweige denn, wo ich überall ein Profil habe (das weiß ich z.T. selbst nicht mehr alles).
    Aber etwas in mir wehrt sich dagegen, Instruktionen dafür zu schreiben, und dann zu sagen, schau mal, ich hab hier was für dich, damit du weißt, was du zu tun hast, wenn ich morgen vom Laster überrollt werde.
    Puh. Schwieriges Thema. Aber toll, dass du es angestoßen hast, Sascha.

    • Das kommt noch erschwerend hinzu. Ich hatte mal versucht, ein paar Profile von Diensten zu löschen, die ich nicht mehr brauche. War gar nicht so einfach. Wie sollen das dann die Angehörigen hinbekommen? Woher sollen die wissen, wo ich angemeldet war, welche Passwörter und Mailadressen ich genutzt habe? Vergessen wir das also. Onlineprofile sind wie ein Tattoo. Wird man nicht mehr los.

  15. Pingback: Die t3n-Links zum Wochenende am 20.03.2009 » t3n Magazin

  16. Vor ein paar Jahren ist jemand sehr plötzlich gestorben, den ich nur aus dem Netz kannte. Ein netzaffiner Bekannter hat dann noch eine Weile seine Website betrieben. Inzwischen gehört sie einem anderen, der vermutlich nicht einmal weiß, welche Geschichte die Domain hat. Ich werde es ihm auch nicht sagen – er käme sich damit bestimmt … seltsam vor. Ich würde es lieber nicht wissen wollen.

    Ein ganz anderer Punkt ist die Frage, wie eine Community-Seite den Todesfall überprüfen will. Früher gab es im Usenet immer mal Leute, die andere für tot erklärt haben. Die waren dann nur eine Weile nicht im Netz (Urlaubsreise, Krankheit). Wie soll Facebook beispielsweise solche dummen Streiche erkennen?

    Umgekehrt kann man von den Angehörigen keine umständliche Prozedur verlangen. Ich mußte einmal den ganzen Papierkram für eine nahe Angehörige erledigen – ich hätte nicht die Kraft gehabt, mich auch noch mit etlichen unterschiedlichen Beglaubigungsverfahren der vielen Netzwerke herumzuschlagen. Es war auch so mehr als genug.

    Vielleicht könnte man ein gut funktionierendes Prozedere an OpenID koppeln. Dann genügte eine gut geprüfte Abmeldung, und der Rest würde dann vom Verwalter der ID erledigt. Der erste Anbieter, der das umsetzt, hat mich als Kunden.

    Eine sehr vereinfachte Methode bietet http://www.deathswitch.com/ an: Eine Mail nach dem Tod, in der dann das Wichtigste steht, das der Empfänger regeln und wissen soll. Mir ist dabei aber irgendwie … unwohl.

  17. Ich finde das ein sehr interessantes Thema und möchte kurz etwas dazu sagen.
    Wenn jemand plötzlich verstirbt, dann wissen zumindest die engen (realen) Freunde davon. Und die Familie sowieso. Da finde ich die Lösung von den VZ Netzwerken (wie es genau bei FB ist weiß ich nicht) sehr gut.
    Nachdem ein User verstorben ist, müssen (leider) die Verwandten eine Kopie der Sterbeurkunde dem Netzwerk zukommen lassen. Anschließend wird auf Wunsch das Profil gelöscht oder aber die Zugangsdaten übergeben. Um ggf einen letzte Nachricht an die “Freunde”zu versenden. Letzteres wird aber ungern gesehen und auch fast nie gewollt.

    Webseiten-Hoster (für den Blog) und ebenso alle anderen Dienstleister (Handy, Bank usw) stellen ja den Dienst eh ein, wenn eine Sterbeurkunde vorgelegt wurde. So steht es in den AGBs auch eh immer drin.

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