18.05.2008
13:35 Uhr

Kategorien: Webdesign, design, tutorial

Gute und schlechte Vektorlogos 0

logo design - vectors (good/bad) Das ist jetzt vielleicht kein super repräsentatives Beispiel aber ein aktuelles für mich. Ich hab vor einiger Zeit das Logo für mindbits erstellt. Direkt als Vektorgrafik gelayoutet und in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt. Visitenkarten und Briefpapier fertiggebaut und druckfähige PDFs abgeliefert. Für solche Printjobs ist es häufig nicht so wichtig wie die Vektorgrafiken aufgebaut sind, wie sauber sie wirklich sind, aber sobald die Grafiken geplottet werden soll oder z.b. auf T-Shirts landen sollte man wirklich gute, saubere Vektordateien seiner Logos haben. Im Bild seht ihr einen Vergleich.

Ich mache das meistens so, dass ich nach Abnahme des Layouts die Pfade der Vektorgrafik säubere, manuell meistens in Freehand oder Illustrator und unnötige Flächen rauswerfe. Das kann unter Umständen viel Arbeit sein, lohnt sich aber später, weil man sich nicht mit den Druckereien rumschlagen muss weil die unsaubere Grafiken nicht nutzen können oder ihre Maschinen durchdrehen. Die finale Reinzeichnung liefere ich dem Kunden dann in den gängigen Vektorformaten .EPS (generic und/oder editable), .AI (Adobe Illustrator), .FH* (Freehand), auch PDF und ein paar Screenformate in verschiedenen Auflösungen (PNG, JPG, GIF).

Bei Spreadshirt.net gibt es z.b. eine etwas ausführlichere Beschreibung zu dem Thema.

outline good bad (verwandt.de) Man merkt immer wieder, dass viele Web- und Screendesigner sich mit diesem Thema gar nicht auseinandersetzen oder auskennen, das bedeutet dann viel nachträgliche Arbeit und eventuell sind die gestalteten Logos in ihrer Pixel-Screenform mit unzähligen Farben, Schatten und Verläufen etc gar nicht 1:1 umzusetzen. Ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass ich die Logos von Linklift, Saftblog und verwandt.de leider erst einmal nachbauen musste um Sie für den T-Shirt-Druck der Kölner barcamps nutzen zu können. Die meisten anderen (sevenload, trnd, qype, ormigo z.b.) haben aber sehr gute Vorlagen abgeliefert in RGB und CMYK.

Gestalter sollten darauf achten, Kunden allerdings bei Ihren Aufträgen auch. Viele Farben und Effekte, typischer Web2.0-Style mit Glanz, Verlauf und Spiegelung, 3D-Hokuspokus heisst noch lange nicht gutes Logo. Bei Logos finde ich gilt eh: “Weniger ist mehr”, kommt aber natürlich auf das Projekt und eventuelle Vorgaben einer/s bereits vorhandenen CI/CD an.

Ich finde es manchmal sehr amüsant, wenn ich beim Designtagebuch verfolge was u.a. große namhafte Agenturen für Redesignshervorzaubern“.

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